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Nazis vertrieben Von 10 auf 0 in 20 Sekunden. Im Gustav-Heinemann-Bürgerhaus sollte am 11. September eine Veranstaltung mit Jan-Phillip Reemtsma stattfinden. Er wollte einen Vortrag über die Ausstellung "Vernichtungskrieg - Verbrechen der Wehrmacht 1941-1944" halten. Antifas wollten vor dem Vortrag Flugblätter verteilen, um auf die immer stärker werdende Neonazi-Szene - vor allem im Bremer Norden - aufmerksam zu machen. Bei ähnlichen Veranstaltungen mit Reemtsma in Hameln und Nienburg gab es Störaktionen von Neonazis. Dieses Szenario sollte in Bremen-Vegesack verhindert werden. Als die ca. 15 AntifaschistInnen zum Gustav-Heinemann Bürgerhaus kamen, waren bereits 10 Neonazis aus Bremen-Nord vor Ort. Sie hatten sich mit Transparenten, die die Verbrechen der Wehrmacht leugneten, vor dem Eingangsbereich postiert und schwenkten eine Reichsflagge. Es kam zu einer verbalen Auseinandersetzung, in deren Folge die Neonazis handgreiflich wurden. Durch entschlossenes Handeln der Antifas und dank dem Eingreifen von umstehenden Menschen aus Bremen-Nord sahen sich die Nazis nach wenigen Sekunden gezwungen, den Platz schnellstmöglich zu verlassen.
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