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eine unvollständige Sammlung von Ereignissen im Jahr 2005.

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03.12.05 | Heiligenfelde
[ NAZI-PARTY ]
In Heiligenfelde bei Syke findet wiedereinmal eine Naziparty in Niebuhrs "Medya"-Saal statt, wie immer am ersten Samstag im Monat und wieder organisiert von Robert Warnecke und Lutz Henze.

02.12.05 | Bremen
[ NAZIS GUCKEN STUDIS ]
Am Rande einer norddeutschland-weiten Demonstration gegen die Einführung von Studiengebühren treiben sich einige Bremer Nazis herum: Andreas Hackmann, Simon Lahusen und Martin Wulff.
> siehe auch:  Vierfach-Nazi-Outing in Bremen

00.12.05 | Lüneburg
[ ALTNAZI VERURTEILT ]
Rigolf Hennig wird zu 9 Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt. Wegen eines Artikels im von ihm herausgegebenen "Reichsboten" bekommt der 71-jährige eine Haftstrafe von 9 Monaten ohne Bewährung. Dem Gericht zufolge stelle der Artikel eine schwere Verunglimpfung des deutschen Staates dar.
 Rigolf Hennig: 9 Monate Haft (indymedia-Artikel)

00.12.05 | Diepholz
[ NEONAZI VERURTEILT ]
Der 30-jährige Jürgen Brièl aus der Gegend Diepholz/Wagenfeld wird wegen des Zeigens des Hitlergrußes in einer Disko zu vier Monaten Knast ohne Bewährung verurteilt. Er hatte bereits 10 Vorstrafen wegen Gewalttätigkeiten und anderem.
Seit Jahren versucht er dort in der Gegend erfolglos, eine rechte Szene zu etablieren.

20.11.05 | Dörverden
[ 4. SONNTAGSSPAZIERGANG ]
Etwa 500 Menschen demonstrieren gegen das Nazizentrum "Heisenhof" in Dörverden. Währenddessen liegen einige der Heisenhof-Nazis unter Tarnnetzen im Laub auf ihrem Gelände und passen sich damit auch äußerlich dem schlammigen Untergrund an - eine geistige Ähnlichkeit ist bereits seit längerer Zeit zu beobachten.
In der Nacht zuvor wurden einige Heisenhofler dabei beobachtet, wie sie das Schild des Mahnmals für ZwangsarbeiterInnen gegenüber des Heisenhofes zerstörten.
 (Versteck)spiel auf dem Heisenhof (indymedia-Artikel)
 buten&binnen-Beitrag vom 21.11.05 (erfordert den REAL-Player)

13.11.05 | Vechta/Bremen
[ NAZIS AM "VOLKSTRAUERTAG" ]
In Vechta treffen sich am sogenannten "Volkstrauertag" etwa 30 Alt- und Neonazis.
Eine in Bremen vom NPD-Landesverband angekündigte Veranstaltung in der Innenstadt fand nicht statt.
 "Helden"gedenken in Vechta (indymedia-Artikel)

05.11.05 | Heiligenfelde
[ NAZIPARTY ]
Über 50 Nazis aus der Bremer Region feiern, erneut in "Niebuhrs Saal".
 Erneut Naziparty in Syke-Heiligenfelde (indymedia-Artikel)

29.10.05 | Göttingen
[ NAZI-AUFMARSCH ABGEBROCHEN ]
Etwa 5000 Menschen gehen in Göttingen gegen einen Aufmarsch von ca. 250 Nazis auf die Straße. Mehrere hundert "freie Radikale" errichten dutzende Blockaden und brennende Barrikaden und sorgen damit letztendlich dafür, dass der Aufmarsch der Nazis nach einigen Metern von der Polizei abgebrochen wird.
Das ärgert auch die Heisenhof-Dumpfbacken, die einzigen Nazi-Vertreter aus der Bremer Region.
 Fotos von regionalen Nazis
 Göttingen am 29.10.: Kein guter Tag für Nazis (indymedia-Artikel mit weiteren Links)

14.10.05 | Dörverden
[ WAFFENFUND AUF DEM HEISENHOF ]
Bei einer Durchsuchung auf dem Heisenhof wird Malte Bormanns Schreckschusspistole beschlagnahmt. Diese Waffe wurde von Bormann bei einem Angriff auf einen Jugendlichen verwendet, den er Ende September durch zwei Schüsse im Langwedeler Bahnhofstunnel verletzt hatte. Bei dem Überfall wurde der schwarze Ford Fiesta von Malte Bormann mit dem Kennzeichen VER-J 852 gesehen.
Ironie am Rande: die JN Verden/Rotenburg marschierte aufgrund dieses Vorfalls am 8. Oktober 2005 unter dem Motto "Stoppt die Ausländerkriminalität" durch Langwedel.

08.10.05 | Langwedel
[ POOH, WAR DAS NE SAUEREI! ]
Exakt 51 Neonazis latschen im Rahmen eines extrem peinlichen Aufmarsches (noch peinlicher als normalerweise) durch das Dorf Langwedel bei Verden. Angemeldet wurde der Aufmarsch vom "Kreisbereichsleiter" der NPD Verden/Rotenburg, Matthias "Pooh" Schulz. Geschützt werden die Neonazis von ca. vier Polizei-Hundertschaften aus ganz Niedersachsen.
Gleichzeitig findet eine Antifademo mit ca. 200 Teilnehmern statt, aufgrund des Polizeiaufgebots gelingt es nur sehr wenigen GegendemonstrantInnen an den Aufmarsch zu gelangen, so dass dieser weitgehend ungestört bleibt.
Auf peinliche Art und Weise distanzierte sich das "Verdener Bündnis gegen Rechtsextremismus" im Vorfeld von Gegenaktionen und positionierte sich damit jenseits eines vielfältigen, solidarischen Antifaschismus. In den Verdener Nachrichten war beispielsweise zu lesen:

"Falls es am kommenden Sonnabend zu der in Langwedel geplanten NPD-Kundgebung kommt, will das Verdener Bündnis zwar vor Ort sein, den Aufruf zur Gegendemonstration unterstützt es jedoch nicht. 'Da ist ein Antifa-Block dabei, damit können wir uns nicht identifizieren', so Rakebrand. Gleichwohl seien solche Entscheidungen 'immer ein Eiertanz', weil es unter den Mitgliedern durchaus auch Sympathisanten gebe. 'Aber an diesem Punkt kommen wir nicht zusammen.' Laut Meincke hat der Aufruf im Bündnis 'Abscheu' erregt. Der Namenszug des Verantwortlichen klinge beim schnellen Lesen wie 'An die Gewehre'. Das und auch die Darstellung auf dem Flyer - neben einem in der Region bekannten NPD-Mann sind Schweine zu sehen - seien 'Menschen verachtende Methoden, wie wir sie bei den Rechtsextremisten bekämpfen.'"
 Fotos aller 51 Nazis
 Weitere Informationen zum Aufmarsch, u.A. zu den Hintergründen

08.10.05 | Heiligenfelde
[ WIEDER MAL HEILIGENFELDE ]
In Heiligenfelde bei Syke organisieren Lutz Henze aus Schwanewede (Betreiber des "Heimdall-Shop") und Robert Warnecke aus Syke ein Nazikonzert. Dieses soll in "Niebuhr's Gaststätte" stattfinden. Das Konzert, zu dem ca. 80 Neonazis aus Diepholz, Cuxhaven, Bremen, OHZ, Westerstede, Rotenburg, Nienburg und Emden anreisen, wird gegen 22 Uhr von der Polizei vorzeitig wegen Verstößen gegen gewerbe- und gaststättenrechtliche Bestimmungen beendet. Henze hatte bereits Ende April ein Konzert in Kuhstedt organisiert, das ebenfalls aufgelöst wurde.
 Neonazi-Party in Heiligenfelde aufgelöst (indymedia-Artikel)

18.09.05 | Deutschland
[ BUNDESTAGSWAHL ]
Die Bundestagswahl ist beendet und damit auch der Wahlkampf. Gemäß dem bundesweiten Trend kann die NPD auch im Bremer Raum ihre Stimmenanteile erhöhen, was hauptsächlich auf das Nicht-Antreten anderer rechter Parteien wie der DVU, der Republikaner oder der Schill-Partei zurückzuführen ist, die noch bei der letzten Bundestagswahl angetreten waren.
Die Wahlkampfaktivitäten von regionalen Neonazis umfassten dieses Jahr einige Wahlkampfstände, z.B. in Verden, Oyten, Bremerhaven und Osterholz-Scharmbeck, sowie (nächtliche) Flugblatt-Verteil-Aktionen, unter anderem im Bremer Stadtgebiet.
 Liste aller NPD-Listen- und Direkt-Kandidaten aus Bremen und Niedersachsen

12.09.05 | Bremen
[ "SCHULHOF-CD" DER NPD AUCH IN BREMEN ]
Im Rahmen der "Schuloffensive" der NPD wird an mehreren Schulen im Bremer Raum die sogenannte "Schulhof-CD" mit Musik von Fascho-Bands und brauner Propaganda verteilt. So z.B. am Montag Vormittag an der evangelischen Bekenntnisschule in Bremen-Habenhausen, wo die beiden Jungnazis Pascal Heinricht aus Groß-Mackenstedt (Foto links) und Dennis Müller aus Bremen-Kattenturm (Foto rechts) versuchen, den Scheiß loszuwerden. Pascal Heinricht und Dennis Müller gehören beide einer neuen Kameradschaft aus dem Bremer Süden an.

Sagt uns bitte weiterhin Bescheid, wenn ihr wisst wann und wo die Nazis an Schulen auftauchen bzw. aufgetaucht sind!

Pascal Heinricht Dennis Müller

03.09.05 | Oldenburg
[ NAZI-AUFMARSCH IN OLDENBURG ]
Knapp über 100 Neonazis marschieren durch die Oldenburger Innenstadt, mehrere Tausend Menschen sind auf den Straßen unterwegs und versuchen dies zu verhindern. Mit Hilfe einer Bullen-Nazi-Quote von 30:1 gelingt es dem Polizeistaat weitgehend, einen störungsfreien Verlauf zu ermöglichen. Einige Hundert Menschen werden stundenlang eingekesselt, 77 in Gewahrsam genommen, mehrere durch Schlagstöcke und Tränengas verletzt.
Eine besonders "gute Heimreise" haben Presseberichten zufolge mehrere Neonazis, die bei einer Auseinandersetzung mit Unbekannten im Bahnhof von Sandkrug verletzt werden.
 Fotos aller 118 TeilnehmerInnen des Aufmarsches
Mehr Infos:  http://www.alhambra.de/nonazis/

31.08.05 | Osterholz-Scharmbeck
[ HELMUT KOMMT VOR DEM FALL ]
Helmut Walter Am frühen Abend wird der NPD-Kandidat für den Wahlkreis Cuxhaven-Osterholz, Helmut Walter, von Unbekannten beim Plakatieren erwischt. Sie beseitigten die bereits aufgehängte NPD-Propaganda sowie einige Plakate, die Walter noch in seiner Karre hatte.
So berichtet zumindest das Dorfblatt, das sich auf eine Pressemeldung der Polizei beruft, die sich wiederum auf eine Anzeige des "Geschädigten" beruft.
Wir meinen: "Wenn er von der Leiter fällt dann lallt er! Mein Gott Walter!"



30.08.05 | Bremen
[ HACKMANN KNIPST JUGENDLICHE ]
Während einer Wahlkampfveranstaltung der Grünen auf dem Bremer Marktplatz fotografiert der Bremer "Anti-Antifa"-Nazi Andreas Hackmann die Bremer Grüne Alternative Jugend. Der Staatsschutz waltet nicht seines Amtes und lässt ihn knipsen.

27.08.05 | Stade
[ NPD-STAND III ]
Bei einem NPD-Stand tummeln sich 8 Nazis, vier davon aus Bremen, unter ihnen Simon Lahusen und Andreas Hackmann.

27.08.05 | OHZ
[ NPD-STAND II ]
In Osterholz-Scharmbeck stehen sich 10 Nazis an einem NPD-Stand die Beine in den Bauch. Unter ihnen auch fast die ganze Fürstenberg-Familie. Die Brüder Daniel und Andy (linkes Foto) langweilen sich hinter dem Stand, Mutter Jutta (rechtes Foto, auch für die NPD in OHZ aktiv) fährt auf einem Fahrrad um den Stand herum.
 NPD-Stand in Osterholz-Scharmbeck (indymedia-Artikel)

Andreas Fürstenberg Jutta Fürstenberg

20.08.05 | Bremerhaven
[ NPD-STAND I ]
Die üblichen Verdächtigen machen in der Bremerhavener Innenstadt einen NPD-Stand.

13.08.05 | Bremen
[ SONDERMÜLL BEI GAITZSCH ]
Marc Gaitzsch CD-Cover Beim Borgfelder  Hammerskin Marc Gaitzsch werden 320 sogenannte Schulhof-CDs mit dem Titel "Anpassung ist Feigheit - Lieder aus dem Untergrund" beschlagnahmt. Die CDs wurden von diversen Kameradschaften und Versänden bundesweit zur Verteilung an Schulen produziert und sind seit dem Oktober 2004 verboten.
Rechtliche Grundlage für die Beschlagnahmung ist die zum 1. April 2004 in Kraft getretene Neufassung des Jugendschutzgesetzes. Nun ist nicht mehr nur die Verteilung, sondern auch das Vorrätighalten von schwer jugendgefährdenden Schriften verboten.
An dem Projekt sind auch zwei Bremer Bands beteiligt, nämlich die Hammerskinbands "Endlöser" und "Hetzjagd". Marc Gaitzsch ist Sänger von "Hetzjagd" und schon lange in der Bremer Naziszene aktiv, in letzter Zeit wurde er wiederholt auf Aufmärschen mit anderen reisefreudigen Bremer Nazis gesehen.

30.07.05 | Hamburg
[ NAZIAUFMARSCH IN HAMBURG ]
Bei einem Aufmarsch mehrerer hundert Nazis in Hamburg sind wie nicht anders zu erwarten Nazis aus der Bremer Region dabei. Neben der Heisenhof-Familie beteiligt sich auch eine größere Gruppe Bremer Nazis. Unter ihnen befinden sich die Herren Ostendorf, Sagemann, Wulff, Lahusen, Hackmann sowie der Sänger der Bremer Hammerskinband "Hetzjagd" Marc Gaitzsch.
 Fotos von Nazis aus dem Bremer Raum

29.07.05 | Bremen
[ ST. PAULI IST IN DER STADT ]
Nach dem Fußballspiel von Werder Bremen II gegen den FC St. Pauli greifen 20-30 Nazihools die abziehenden Paulifans im Viertel an. Dabei kommt es zu tumultartigen Szenen bei denen die Nazihools den Kürzeren ziehen und den Rückzug antreten müssen. Spätestens als die Bullen in das Geschehen eingreifen ziehen sich auch die letzten der Faschos zurück.

10.07.05 | Bremen/Heiligenfelde
[ PARTEITAGE DER NPD IN BREMEN UND NIEDERSACHSEN ]
Ulrich EigenfeldAm Samstag bzw. Sonntag finden die beiden Parteitage der NPD-Landesverbände Bremen bzw. Niedersachsen (in Heiligenfelde bei Syke). Hier spricht der stellvertretende Parteivorsitzender und NPD-Generalsekretär und NPD-Landesvorsitzende Niedersachsen Ulrich Eigenfeld (siehe Foto).
Themen bei beiden Parteitagen ist die Vorbereitung auf die Bundestagswahl im September und die Wahl der Kandidaten. In Bremen soll unter dem Dach der NPD eine gemeinsame Liste von NPD, DVU, REPs und Ex-Mitgliedern des "Aufrechten Gangs" antreten.

09.07.05 | Weyhe/Leeste
[ AUFMUCKEN GEGEN RECHTS ]
Samstagabend findet in Weyhe das 5. Aufmucken gegen Rechts mit sechs Bands statt. Fast 1000 Menschen zwischen jung und alt haben zusammen viel Spass.
 www.aufmucken.com

02.07.05 | Hamburg/Schnelsen
[ NAZIAUFMARSCH IN HAMBURG ]
Am 2. Juli ziehen ca. 150 Neonazis durch den Hamburger Stadtteil Schnelsen. Geschützt werden sie dabei von über 1.500 Polizeibeamten aus Schleswig-Holstein, Bremen und Baden-Württemberg. Aufgrund des riesigen Polizeiaufgebots bleiben sie relativ ungestört - trotz ca. 1000 GegendemonstInnen. Unter den Nazis mal wieder eine Gruppe Bremer.
 Fotos

19.06.05 | Barme bei Dörverden
[ 3. SONNTAGSSPAZIERGANG ]
Etwa 200 Leute demonstrieren gegen das Neonazizentrum Heisenhof und seine braunen Bewohner. Aufgrund einer Sonnenwendfeier am Vorabend und die Einnahme von Alkoholika sind Jürgen Riegers Kinder-Kameraden auf dem Heisenhof-Gelände weitgehend außer Gefecht gesetzt.
 Sommer, Sonne, Heisenhof (indymedia-Artikel)

18.06.05 | Braunschweig
[ NAZIAUFMARSCH IN BRAUNSCHWEIG ]
Zirka 200 Nazis lassen sich den Weg durch die Braunschweiger Innenstadt von den Bullen freiprügeln. Mehrere tausend Menschen blockieren immer wieder die Route der Nazis und schaffen es öfter den Aufmarsch zu stoppen.
Deutsche Polizisten prügeln für Faschisten!
 Fotos dazu

16.06.05 | Bremen-Nord
[ POLIZEI RAZZT NAZIVERSAND ]
Der in Bremen-Nord ansässige Neonaziversand "Heimdall-Shop" wird vom Staatschutz durchsucht, über 1000 CDs werden beschlagnahmt. Betroffen sind die Wohnungen der Betreiber des Versands Jörg Borm, Lutz Henze und die seiner Freundin Kerstin Appel.
 "Buten und Binnen"-Beitrag dazu (erfordert Real-Player)

05.06.05 | Heiligenfelde bei Syke
[ NPD-LANDESPARTEITAG IM BREMER UMLAND ]
Die NPD-Niedersachsen hält ihren Landesparteitag in Heiligenfelde bei Syke ab. Beschützt werden die ca. 120 Neonazis von zwei Polizeihunderschaften. Etwa 50 AntifaschistInnen aus Bremen und der Region starten eine kurze Gegenkundgebung vor dem "Gasthaus Linnemann" (dort fand bereits im März eine Vortragsveranstaltung von Nazis statt).
Neben NPD-Chef Udo Voigt sind auch Freie Nationalisten aus Bremen und Bremer NPDler anwesend.
Der neue Vorstand besteht nun aus:
Landesvorsitzender: Ulrich Eigenfeld (Unterbezirk Oldenburg)
Stellvertretende Landesvorsitzende:
Manfred Börm (Unterbezirk Lüneburg)
Adolf Dammann (Unterbezirk Stade-Elbe/Weser)
Friedrich Preuß (Unterbezirk Braunschweig)
Beisitzer:
Frank Blome (Unterbezirk Hannover)
Andreas Börder (Unterbezirk Oldenburg)
Fritz-Ulrich Bundt (Unterbezirk Stade-Elbe/Weser)
Malte Holzer (Unterbezirk Lüneburg)
Daniel Hubert (Unterbezirk Göttingen)
Ulrich Plate (Unterbezirk Osnabrück)
Ronald Richter (Unterbezirk Braunschweig)
Thomas Warnat (Unterbezirk Hannover)

04.06.05 | Bremen
[ NAZIS UND HOOLS FEIERN AN DER SCHLACHTE ]
Etwa 200 Hooligans feiern an der Bremer Schlachte auf einem Partyschiff den 15. Geburtstag der Bremer Nazihool-Gruppe "Standarte". Unter den Gästen befanden sich neben einigen Polit-Nazis auch Rocker der Clubs "Hells Angels" und "Gremium", die mit Teilen der Bremer Hooliganszene eng zusammenarbeiten, anscheinend nicht nur geschäftlich.
 "Buten und Binnen"-Beitrag dazu (erfordert Real-Player)

04.06.05 | Bremen
[ NEUES VON DER BREMER NPD ]
Sven ButtgereitIn Bremen findet der Landesparteitag der Bremer NPD statt. Wiedergewählt wird als erster Vorsitzender Horst Görmann aus Bremerhaven. Sein Stellvertreter wird  Sven Buttgereit (Foto), der ebenfalls aus Bremerhaven kommt, an der Hochschule BHV Informatik studiert und als Security im dortigen Columbus-Center arbeitet.

Nach den tiefgehenden Streiterein und Abspaltungen der letzten Jahre scheint die Bremer NPD sich wieder zu fangen, einige alte Kader wie z.B. Jörg Wrieden aus Bremen-Nord sind wieder in Amt und Würden, neue Mitglieder (u.a. aus den Reihen der REPs und der in Bremen aufgelösten Deutschen Partei) verstärken die Mitgliederlisten auf um die 50 Personen, der Bremer Kreisverband hat sich in 3 Ortsverbände aufgeteilt.
Unterstützung erhalten sie auch von den Bremer Nazihools um Henrik "Ossi" Ostendorf, der selber NPD-Mitglied und Mitarbeiter im "Deutsche Stimme"-Verlag (NPD-Hauspostille) ist. Auch die Bremer NPD bläst zur "Volksfront" aller Nazionalen. Unter ihrer Federführung wird gerade eine gemeinsame Kandidatenliste von NPDlern, REPs, DVUlern und Einzelpersonen zur Bundestagswahl erstellt - trotz des vorgezogenen Wahltermins im September 2005 soll ein intensiver Wahlkampf geführt werden...

25.05.05 | Oldenburg
[ GÜNZEL HALT DEIN MAUL! ]
Auf Einladung der "Reserve-Offizier-Gemeinschaft Oldenburg/Wilhelmshaven" referiert der Ex-Brigadegeneral Reinhard Günzel in Oldenburg. Das Thema lautet: "Möglichkeiten und Grenzen im Kampf gegen den Terrorismus am Beispiel des Kommandos Spezialkräfte (KSK)".
Die Veranstaltung findet vor ca. 150 ZuhörerInnen im Oldenburger City Hotel statt. Vor dem Eingangsbereich und im Saal sind Polizeibeamte präsent, überwiegend in Zivil.
 Umstrittener Ex-Gen. Günzel referierte in Oldenburg (indymedia-Artikel)

21.05.05 | Hamburg-Harburg
[ BREMER NAZIS IN HAMBURG-HARBURG ]
Ca. 60 Nazis stehen sich mal wieder die Beine krumm, unter ihnen auch zwei aus Bremen: Andreas Hackmann und Simon Lahusen.
Fotos von indymedia:
 Andreas Hackmann
 Simon Lahusen

11.05.05 | Bremen
[ NAZIS IN DER BAHNHOFSVORSTADT ]
Am Abend findet eine gut besuchte Veranstaltung der PDS zum Thema Rechtsextremismus im DGB-Haus am Bremer Hauptbahnhof statt. Eine ca. 15-köpfige Gruppe von Nazis schleicht zunächst im Umfeld des Veranstaltungsortes herum und verdrückt sich dann in Richtung ihrer Stammkneipe "Bells". Der Bremer "Anti-Antifa-Experte" Andreas Hackmann umkreist den Veranstaltungsort per Fahrrad, auch die Polizei lässt sich reichlich blicken.

08.05.05 | Dörverden
[ ÜBER 1000 MENSCHEN GEGEN DEN HEISENHOF ]
Am Sonntag kommen in Hassel bei Dörverden über 1000 Menschen zusammen, um der Befreiung vom deutschen Faschismus vor 60 Jahren zu gedenken und gegen aktuelle Neonazi-Umtriebe in der Region zu demonstrieren.
Die Demo zieht von Hassel aus über die Bundesstraße 215 zum Neonazi-Zentrum Heisenhof; schon nach einigen Hundert Metern kommt es zu Rangeleien mit der 61-er Hundertschaft aus Hannover, welche versucht die Demo zu stoppen, angeblich wegen zu langer Seitentransparente. Dazu wird die Demo von den Bullen permanent gefilmt und fotografiert, was nicht gerade zur Beruhigung der Lage beiträgt.
Am Heisenhof angekommen gibt es dann verschiedene Redebeiträge, die auch auf die Geschichte der ZwangsarbeiterInnen der ehemaligen Pulverfabrik "Eibia" eingehen. Schon vor der Demo wurde hierzu ein Mahnmal gegenüber des Heisenhofes aufgestellt.
Während sich die Demo zurück zum Ausgangspunkt bewegt, liegen mehrere Nazis im Gebüsch des Heisenhofes und versuchen zu fotografieren. Auf dem Heisenhof halten sich das ganze Wochenende über unter anderem ca. 30 Mitglieder der "Artgemeinschaft" auf, Rieger's Hausverein will den Hof zu seinem Schulungs- und Tagungszentrum ausbauen.
Zum Abschluss der Demo gibt es noch ein Konzert mit Mitgliedern des Netzwerkes "Hip-Hop-Partisan" ( www.hiphop-partisan.net).
Alles in Allem eine gut besuchte, kraftvolle Demo, die Gutes für die Zukunft erwarten lässt. Besonders die große Anzahl von Einwohnern aus dem Landkreis, die deutlich gezeigt haben was sie von Nazis in ihrer Region halten, war sehr erfreulich.
 indymedia-Beitrag: Antifaschistische Demonstration zum Heisenhof
 Fotos

02.05.05 | Weyhe/Kirchweyhe
[ HEULT DOCH! ]
Am 2. Mai halten etwa 10 Nazis eine "Mahnwache" auf dem Weyher Markplatz ab. Anlass ist ein angeblicher Überfall auf einen der Nazis während einer Verteilauktion an der KGS Kirchweyhe. Als Organisator spielt sich Daniel Fürstenberg vom Heisenhof auf. Mit von der Partie sind mal wieder die üblichen Nazis aus dem Verdener Raum und Andreas Hackmann aus Bremen.

01.05.05 | Leipzig, Heide, Bückeburg
[ BREMER NAZIS MARSCHIEREN MIT ]
Auch dieses Jahr beteiligen sich wieder Bremer Neonazis an den bundesweiten Naziaufmärschen am 1. Mai: In Leipzig macht Henrik Ostendorf den Oberordner, die Heisenhof-Bande und ein paar der "Freien Nationalisten" aus Bremen sind in Heide unterwegs und Florian Cordes organisiert den Aufmarsch in Bückeburg.
 Fotos aus Heide, Leipzig und Bückeburg

00.05.05 | Bremen
[ AUS WALLE KOMMEN SIE ALLE (NAJA, EINER) ]
Der REP-Beiratsabgeordnete in Bremen/Walle Peter Pricelius ist anlässlich der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen in Aachen unterwegs. Er unterstützt die dortigen Kameraden bei ihrem vergeblichen Bemühen in den Landtag einzuziehen.
 Foto: Peter Pricelius (Bildmitte) in Aachen

00.05.05 | Bremen
[ RUMHEULER ]
Im Bremer Stadtgebiet verkleben Neonazis an vielen Stellen Plakate und Aufkleber des "Deutschen Stimme Verlages" aus Riesa. Thema ist dass ihre Vorbilder 1945 den Krieg verloren haben und sie im Jahre 2005 deswegen immer noch heulen.

30.04.05 | Verden
[ WIEDER NPD-INFOSTAND IN VERDEN ]
Die Verdener NPD macht wiedermal einen Infostand in der Fußgängerzone. Trotz frischer Gesichter interessiert es wieder mal kein Schwein.
 Foto (wer kennt die Nazis?)

30.04.05 | Kuhstedt bei Osterholz-Scharmbeck
[ 2. ERFOLGSERLEBNIS FÜR HENZE INNERHALB EINER WOCHE ]
Ein geplantes Nazi-Konzert mit den Bands "Weisse Wölfe", "Cherusker" und "Kampfhandlung" wird von der Polizei verhindert. Bevor die Besucher des Konzertes auftauchen werden Instrumente, Musikanlage und sämtliche Alkoholvorräte der Gaststätte "Behrens" in Kuhstedter Moor auf Grundlage des Gefahrenabwehrgesetzes beschlagnahmt.
Organisator des Konzertes ist Lutz Henze (siehe unten) aus Bremen-Nord. Ein Teil der Gäste - ca. 50 Neonazis - trifft sich abends in der Kneipe "Bells", Auf der Brake, in der Bremer Bahnhofsvorstadt.

28.04.05 | Bremen
[ KEINE VERANSTALTUNG ÜBER NAZIS MIT NAZIS! ]
Lutz HenzeAm Abend findet eine Veranstaltung zum Thema "Rechtsrock" im Lagerhaus statt. Moderiert wird sie von der Bundestagsabgeordneten der Grünen Marie-Luise Beck, für deren Sicherheit diverse Personenschützer vom BKA und LKA anwesend sind.
Auch vier Neonazis unter der Führung von Lutz Henze aus Bremen-Nord (siehe Foto), Besitzer des Heimdall Shops, versuchen in die Veranstaltung zu gelangen, werden aber von engagierten Antifaschisten freundlich aber bestimmt darauf hingewiesen, dass sie dort nichts zu suchen haben. Die Beamten des Personenschutzes bekommen daraufhin doch noch etwas zu tun, da sie die Faschos in sicherere Gefilde geleiten müssen.
In der Umgebung der Veranstaltung treiben sich dann noch die Nazis Andreas Hackmann und Simon Lahusen aus Bremen rum.
 Fotos der vier Neonazis

Am Abend sendet das Nachrichtenmagazin "Buten & Binnen" von Radio Bremen einen Beitrag über Nazi-Merchandise-Geschäfte aus Bremen:
 Link zum Beitrag (erfordert Real-Player)

24.04.05 | Bremen
[ VIERFACH-NEONAZI-OUTING IN BREMEN ]
Am Abend des 24. April werden im Rahmen einer antifaschistischen Fahrradtour mit fast 40 Antifas vier zur Zeit in Bremen besonders aktive Neonazis geoutet. Dazu werden insgesamt ca. 1000 Flugblätter in Briefkästen in der Nachbarschaft verteilt und einige Dutzend Plakate geklebt.
Wir dokumentieren an dieser Stelle die 3 Flugblätter im PDF-Format:
 Outing-Flugblatt zu Andreas Hackmann
 Outing-Flugblatt zu Simon Lahusen
 Outing-Flugblatt zu Henrik Ostendorf & Martin Wulff

12.04.05 | Verden
[ NPD-INFOSTAND IN VERDEN ]
Die Heisenhof-Bande macht einen Infostand der NPD in der Verdener Fußgängerzone.

02.04.05 | Verden
[ DEUTLICHER PROTEST GEGEN NAZIS IN VERDEN ]
Massiv abgeschirmt von ca. 1800 Bullen marschieren 308 Nazis (das ergibt eine rekordverdächtige Quote von 6:1) in Verden durch weitestgehend menschenleere Straßen. Ihr Aufmarsch beginnt mit über einer Stunde Verspätung, weil ca. 400 antifaschistische ZugfahrerInnen den Verdener Bahnhof blockieren. Erst nachdem die polizeilichen Prügelkommandos den Bahnhof räumen können, ist der Treffpunkt der Nazis frei.
Der anschließende Aufmarsch verläuft überwiegend störungsfrei, die Bullen lassen durch massives und gewalttätiges Auftreten nichts anbrennen. Insgesamt gibt es über 15 Festnahmen.
Parallel zu den direkten Aktionen gegen die Nazis in Bahnhofsnähe findet eine SchülerInnendemo mit über 1000 TeilnehmerInnen statt. Der Demo haben sich viele BesucherInnen des BürgerInnenfestes "Verden ist bunt" angeschlossen, an dem mehrere tausend Menschen teilnehmen.

Insgesamt ist es sehr beeindruckend für eine Stadt der Größe Verdens, dass sich so viele Menschen aus allen Bereichen an vielen Aktivitäten beteiligt haben.
Allerdings muss auch deutlich gesagt werden, dass der Nazi-Aufmarsch in dieser Form niemals stattgefunden hätte, wenn ein gemeinsames Bündnis sich ihm in den Weg gestellt hätte. So wundert es nicht, dass die Polizei allen Aktivitäten abseits der Naziroute Beifall spendet.

Der Naziaufmarsch ist von der NPD angemeldet und wird von den Freien Kameradschaften unterstützt. Es gibt zwei Lautsprecherwagen, den roten Hanomagbus (LG-Z 237) und einen grünen Bulli der Heisenhof-Gruppe (VER-E 574). Aus Bremen selber sind relativ wenig Nazis anwesend und nur einige wenige aus dem Umland (Verden, Weyhe, Bremerhaven). Stärker vertreten sind das Ruhrgebiet, Hamm, Ostfriesland, Osnabrück, Hannover, das Schaumburger Land, Nienburg sowie der Großraum Hamburg und Schleswig-Holstein.

Insgesamt ist der Aufmarsch für die Nazis aber nicht als Erfolg zu werten, da sie vor Ort politisch nach wie vor kein Bein auf den Boden kriegen und mal wieder nichts auf die Beine gebracht haben außer ihrem kleinen örtlichen Grüppchen und weit herangekarrte Reisedemonstranten. Der Tag macht dagegen eindrucksvoll deutlich, dass die Bevölkerung in der Region keinen Bock auf Nazis hat und dieses zumindest auch zeigen will.
Allerdings ist es mit (weit entferntem) Protest gegen Nazis alleine leider nicht getan, wie schon Ulrike Meinhof feststellte: "Protest ist wenn ich sage, das und das passt mir nicht. Widerstand ist wenn ich dafür sorge, dass das, was mir nicht passt, nicht mehr geschieht!"
 Fotos aller 308 TeilnehmerInnen des Nazi-Aufmarsches

00.04.05 | Bremen
[ BREMENS BRAUNER BREI ]
Die Stadtillustrierte  BREMER berichtet in ihrer April-Ausgabe in einem mehrseitigen Artikel mit mehreren Bildern und einem Interview über die Nazistrukturen im Bremer Raum.

Hier eine PDF-Version des Artikels (327 KB):  BREMER-Artikel

25.03.05 | Syke
[ NAZIVORTRÄGE IN SYKE ]
Markus Privenau und Horst GörmannAm Karfreitag laden Nazis aus Bremen zu einem Vortragstag in einem Saal in Heiligenfelde bei Syke ein. Als Referenten sind der Naziterrorist Peter Naumann und der ehemalige Oldenburger Udo Pastörs (jetzt in Mecklenburg-Vorpommern aktiv) vorgesehen. Insgesamt reisen um die 50 alte und neue Nazis aus dem Norden Niedersachsens und aus Bremen an, darunter bekannte Größen wie Andre Sagemann, Andreas Hackmann und Horst "NPD-Horst" Görmann (auf dem Foto rechts).
Organisiert sind die Vorträge von Markus Privenau (Foto links). Privenau, der von 1983 bis 1997 einer der aktivsten Bremer Neonazis war, wohnt seit einiger Zeit wieder im Bremer Raum und versucht nun, mit derartigen Veranstaltungen in der Szene wieder Fuß zu fassen. Er gilt dabei als Bindeglied zwischen Altnazis und dem jüngeren NS-Spektrum.
Bereits in den 80er Jahren hatte er Geld und logistische Unterstützung von Altnazis wie dem "Freien Bremer Bürgerkreis" und ehemaligen SS'lern erhalten.


09.03.05 | Bremen
[ NAZIS IN DER BÜRGERSCHAFT ]
In der Bürgerschaft findet eine Veranstaltung der Grünen zum Thema Neonazis statt, in deren Rahmen auch ein Film über die Naziszene im Raum Verden gezeigt wird. Die Veranstaltung ist sehr gut besucht - unter anderem auch von etwa 20 Nazis aus Bremen.

05.03.05 | Hamburg
[ NPD-INFOSTAND / NAZI-KONZERT ]
An einem Infostand der NPD in Hamburg-Harburg beteiligen sich auch einige Bremer, unter ihnen Andreas Hackmann.
Abends findet dann noch ein Nazi-Konzert mit mehreren Bands statt, auf dem sich auch diverse Faschos aus der Bremer Region tümmeln.

03.03.05 | Verden
[ NUR DIE BESTEN STERBEN JUNG ]
Jan Hus, Geschichtrevisionist und uralter Senior der Verdener NPD-Clique wird von einem Krebs endgültig aus der Bahn geworfen und landet auf einem Friedhof in Verden. Bei seiner Beerdigung sind ca. 100 Alt- und Jungnazis anwesend, darunter auch Jürgen Rieger.

26.02.05 | Lüneburg
[ SPIELABBRUCH: HUNGRIGE WÖLFE HEULEN ]
Ein in der Nähe von Lüneburg geplantes Konzert der Band "Hungrige Wölfe" - neue Band des Ex-Kategorie C-Sängers Hannes Ostendorf - wird verboten. Daraufhin mobilisieren Nazi-Hools und "Freie Kameradschaften" zu einem Aufmarsch nach Lüneburg, die Stadt verbietet auch diesen.
Mehrere Hundert Antifas demonstrieren am gleichen Tag gegen den geplanten Aufmarsch. Einige Nazis versammeln sich in der Innenstadt, greifen Teilnehmer der Demo an und werden danach von Antifas durch die Stadt gejagt. Nachdem die Nazis sich in eine Kneipe flüchten und mit Aschenbechern und Flaschen schmeißen werden sie von der Polizei festgenommen. Unter ihnen befinden sich einige bekannte Nazi-Hools aus dem Bremer Raum wie Andre Sagemann, Hannes Ostendorf und Martin Elsner (Betreiber des Bremer Versandes für Hooligan-Austattung "Sieg oder Spielabbruch").

13.02.05 | Dresden
[ NAZI-AUFMARSCH IN DRESDEN ]
Henrik Ostendorf Anlässlich des Jahrestags der Bombadierung Dresdens marschieren über 5000 Nazis durch Dresden. Auch einige Bremer Nazi-Hools sind mal wieder mit von der braunen Partie. Darunter Henrik "Ossi" Ostendorf (Foto), der dort als Ordner fungiert.

12.02.05 | Frielingen bei Soltau
[ NAZI-PARTY GESTÜRMT ]
Eine Party von etwa 120 Nazis in Frielingen bei Soltau wird von den Bullen gestürmt. Es werden Verfahren wegen Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen eingeleitet. Organisiert wurde die Party von der "Kameradschaft Zentralheide".

04.02.05 | Wangersen
[ RIEGER IN WANGERSEN ]
Der Hamburger Neonazi-Anwalt Jürgen Rieger spricht auf einer NPD-Veranstaltung vor ca. 40 Gleichgesinnten.

30.01.05 | Dörverden
[ 2. SONNTAGSSPAZIERGANG IN DÖRVERDEN ]
Über 1500 Menschen versammeln sich in Barme zum 2. Sonntagsspaziergang zum Heisenhof in Dörverden. Dort gibt es dann neben Musik und Verpflegung verschiedene Redebeiträge, die auch auf die geschichtliche Bedeutung des Tages eingehen:
27. Januar 1945: Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz,
30. Januar 1933: Machtübertragung an Hitler und die NSDAP.
Alles in allem ein erfreuliches Zeichen im Kampf gegen regionale Nazi-Strukturen, dem hoffentlich auch Taten folgen.
 Fotos

29.01.05 | Kiel
[ BREMER NAZIS IN KIEL ]
Am 29. Januar marschieren NPD und "freie Kameradschaften" durch Kiel. Unter ihnen befindet sich auch eine große Gruppe aus der Bremer Region.
 Fotos

29.01.05 | Bremen
[ AUßER SPESEN NIX GEWESEN, HERR MEESE! ]
Ein eigentlich für Samstagabend geplantes Konzert der rechten "Dark Wave"-Bands "Allerseelen", "Lux Interna", "Kammer 7" und "Belborn" wird vom Veranstalter  Axel Meese am Vormittag abgesagt, nachdem ihm am Freitag/Samstag sämtliche Räume und Ersatzräume gekündigt wurden.
Ein geplantes "Highlight" des Abends: Um Mitternacht sollte mit Sekt in den 30. Januar (Machtübertragung an Hitler 1933) hineingefeiert werden. Daraus wurde nichts. Stattdessen gehen einige der "Künstler" und ihr Anhang zur "Rabenschwarzen Nacht" in die Bremer Disco "Tivoli".
Mehr Informationen zum Thema gibt es bei den  Bremer "Grufties gegen Rechts".
 Fascho Dark-Wave Konzert in Bremen verhindert (indymedia-Artikel)
 Rechte Rocker ohne Bremer Bühne (taz-Artikel)

18.01.05 | Stadthagen
[ NEONAZI STRELOW VERURTEILT ]
Wegen des Angriffs auf einen Jugendlichen am Rande einer NPD-Kundgebung in Rotenburg im März 2004 (siehe auch  13.03.04: Rotenburg gegen Nazischweine) wird Arwid Strelow zu 9 Monaten Haft (ausgesetzt auf 3 Jahre Bewährung) verurteilt. Außerdem muss er eine saftige Geldstrafe an den Geschädigten zahlen und ein Anti-Gewalt-Training absolvieren.
Ein großes Polizeiaufgebot sichert das Gerichtsgebäude, während Kamerad Strelow mit Hilfe der "Jammer/Opfer/unschuldig-Nummer" versucht, seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Er versucht sich vom Nationalsozialismus zu distanzieren und täuscht mit einem dicken Verband an der Hand einen Messer-Angriff durch Antifas auf sich vor.
Lieber Arvid, wenn du wirklich aussteigen willst:  Kontakt
 Ein Globalisierungsgegner (taz-Artikel)
 "Psyche ist noch nicht ausgereift" - Prozess gegen NPD-Schläger (Artikel der VVN-BdA)
 Nazigewalt in der Region Verden/Rotenburg (indymedia-Artikel vom August 2004)

16.01.05 | Oyten
[ KEIN NAZIKONZERT IN OYTEN! ]
Im Anschluss an seine NPD-Wahlkampf-Tour in Schleswig-Holstein soll Frank Rennicke im "Schützenhof" in Oyten-Schaphusen einen "zum Besten" geben. Dazu sind aus Norddeutschland fast 200 Nazis angereist. Dummerweise hatte die "nationale Heulboje" (Zitat Veranstalter) sich bereits in Schleswig-Holstein die Stimme so ruiniert, dass die Gäste einige Lieder selber singen müssen.
Zum krönenden Abschluss taucht dann noch eine Hundertschaft Polizei unter Führung des Verdener Polizeipräsidenten Axel Rott auf, der sich das Hausrecht des Vermieters hatte übertragen lassen. Er erklärt die Veranstaltung kurzerhand für beendet und gibt den Nazis eine Viertelstunde Zeit, die Hütte zu verlassen, was sie dann auch knapp schaffen - in genau 14,88 Minuten.
Ein daraufhin geplanter spontaner Aufmarsch durch Oyten wird von Florian Cordes (stellvertretender JN-Bundesvorsitzender aus Achim) aufgrund mangelnder Straßenbeleuchtung und den damit verbundenen Gefahren abgesagt...

15.01.05 | Magdeburg
[ BREMER NAZI-HOOLIGANS IN MAGDEBURG ]
Etwa 700 Nazis, hauptsächlich aus dem Spektrum der Freien Kameradschaften, frieren sich mehrere Stunden durch Madgeburg. Ihre geplante Route wird aufgrund antifaschistischer Proteste massiv verkürzt. Schließlich stehen sich die Kameradten über 2 Stunden die Beine in die braunen Ärsche, da die Polizei die Strecke nicht freigeben will. Bei einem Durchbruchversuch der Nazis gibt's dann auch noch Haue von der Polizei.
Einzige Vertreter aus dem Bremer Raum sind eine Gruppe von Nazi-Hooligans um Andre Sagemann und Henrik "Ossi" Ostendorf.
 Fotos

15.01.05 | Bremen
[ DAS WAR MORD, HERR RÖWEKAMP! ]
Nach kleineren Aktionen in den vergangenen Tagen findet am Samstag unter dem Motto "Das war Mord, Herr Röwekamp!" eine Demonstration statt. Über 1000 Menschen ziehen lautstark vom Bahnhof durch die Inennstadt, unter anderem am Haus von Bürgermeister und Justizsenator Henning Scherf vorbei.
 indymedia-Artikel 1
 indymedia-Artikel 2

08.01.05 | Bremen
[ SPONTANDEMO WEGEN TÖDLICHEM BRECHMITTELEINSATZ ]
Einen Tage nach dem Tod von Laye-Alama Conde versammeln sich knapp 150 Menschen zu einer Spontandemonstration. Ausgehend vom Ziegenmarkt im "Viertel" zieht die Demo zum Goethe-Theater und zurück. Unterwegs fliegen vereinzelt Böller, Steine und Flaschen auf eskortierende Polizeiwagen.
Kurz nachdem die Demo wieder am Ziegenmarkt ankommt, wird eine Zivikarre des Bremer SEKs (besetzt mit zwei zivilen Bullen, die einige Meter entfernt die Demo beobachten) von Vermummten angegriffen und tiefergelegt.
Der blaue Nissan Maxima HB-KL 251 fährt daraufhin auf 3 Rädern zu den uniformierten Kollegen auf der anderen Straßenseite.

07.01.05 | Bremen
[ BRECHMITTELVERGABE FORDERT MENSCHENLEBEN ]
Abends um ca. 19 Uhr verstirbt Laye-Alama Conde aus Sierra Leone nach tagelangem Koma im Bremer Krankenhaus St.-Joseph-Stift an den Folgen eines Brechmitteleinsatzes.
Polizeibeamte hatten ihn am 27. Dezember 2004 in der Nähe der Sielwallkreuzung aufgegriffen, da er mit Drogen gedealt haben soll. Auf der Polizeiwache wird ihm dann an Armen und Beinen gefesselt unter Zwang Brechmittel verabreicht. Der zuständige "Arzt" des Beweissicherungsdienstes der Polizei flößt ihm über eine Nasensonde mehrere Liter Wasser in den Magen ein, bis schließlich Wasser in die Lunge läuft und Conde infolge Sauerstoffmangels zunächst ins Koma fällt.
Innensenator Röwekamp hatte noch wenige Tage vor seinem Tod den Einsatz als "verhältnismäßig" bezeichnet und behauptet, Laye-Alama Conde hätte sich seinen Zustand durch das Zerbeißen eines "Drogenpaketes" selbst zuzuschreiben und befände sich außer Lebensgefahr.
Beide Behauptungen stellen sich im Nachhinein als Lügen heraus: Nach dem Tod des Verdächtigen finden sich in seinem Blut keinerlei Spuren von Heroin oder Kokain.

Antirassistische Initiativen wie das  Antirassismusbüro Bremen engagieren sich seit Jahren gegen Brechmitteleinsätze, Laye-Alama Conde ist nicht das erste Opfer dieser polizeilichen Folterpraxis.

Links zum Thema:
 Infos, Presse und Dokumente zur Tötung von Laye-Alama Conde (zusammengestellt vom ARAB)
 Polizisten, die zum Brechen reizen (umfangreiche Recherche des ARAB zum Thema, PDF-Datei)



 
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Diese Seite wurde zuletzt geändert am: 16.03.2006
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