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Der 23. Juni in Stichpunkten
kurzer Text über einen langen Tag.

Eindeutiges Zeichen am Jugendfreizeitheim Alt-Aumund
- Schon früh Morgens sind in Bremen-Nord mehrere Hundert Leute auf der Straße, um gegen den Nazi-Aufmarsch aktiv zu werden.
- Die Polizei erteilt etliche Platzverweise und nimmt - lange bevor die Nazis überhaupt im Stadtteil sind - Leute fest.
- Insgesamt werden fast 30 Leute festgenommen.
- Trotz der 1.500 Polizeikräfte kommen immer wieder größere Gruppen von Antifas an/auf die Nazi-Route, werden oftmals aber nach kurzer Zeit brutal abgeräumt.
- Erfreulich viele junge Lezte sind in Gruppen unterwegs und sorgen für einiges Durcheinander - cool!
- Letztendlich macht doppelt soviel Polizei wie beim letzten Mal den 100-150 Faschisten die Straße frei...
- Das bügerliche Rumstehen und Biertrinken gegen Rechts ist erfreulicherweise eher schlecht besucht - viele Menschen versuchen stattdessen, den Nazis direkt zu zeigen, dass sie hier nicht erwünscht sind.
- Leider bietet das "Volksfest gegen Rechts" Kuno Böse und einem Polizeisprecher im Laufe des Vormittags die Möglichkeit, Gedanken zu verbreiten, die auf einem Fest gegen Rechts nichts zu suchen haben - und natürlich auch sonst nirgendwo!
Immerhin gab es einen Redebeitrag der antifaschistischen und antirassistischen Initiative kick it!
- Nach dem Aufmarsch treffen sich mehrere Nazis bei Robert Warnecke in Kirchseelte um dort einen "Liederabend" zu feiern. Außerdem fahren einige Nazis mit wehenden NPD-Fahnen im Bereich der Bürgerweide umher.
- Ein großes Dankeschön geht an
indymedia, an die Linke Seite, an nadir, die Antifa Aurich und an alle anderen, die bei der Mobilisierung im Netz mitgeholfen haben (vom 13. bis 23. Juni hatte bremen.antifa.net mehr als 6000 BesucherInnen!)
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