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Vorsicht Überzeugungstäter! Informationen zum Bremer Neonazi Andreas Hackmann. Noch immer ist der Andreas "Hacki" Hackmann einer der aktivsten Nazis in der Bremer Region. Er tanzt auf allen Hochzeiten im rechten Lager, nimmt z.B. als Ordner an Aufmärschen teil, diskutiert als Besucher von rechtskonservativen Vorträgen mit dem Publikum, ist bei vielen von Nazis organisierten Konzerten und Parties zu finden und ist bei vielen Events anzutreffen wie z.B. Werder-Spielen, der "Vision-Parade" und anderen öffentlichen Großveranstaltungen.
Im World Wide Web tritt er unter den verschiedensten Pseudonymen auf. "Rudi Rumpel", "Vacuna" oder "Ricardo Clement" (diente bereits dem NS-Verbrecher Adolf Eichmann jahrelang als Pseudonym) sind nur einige davon. Sein bevorzugtes Betätigungsfeld sind Gästebücher und Foren, vorwiegend auf linken Seiten. Hier sucht er das Gespräch mit dem "Gegner", den "Zecken", "Antifatzkes" oder "Kampflesben" wie er sie zu nennen pflegt, außerdem versucht er auch hier Informationen über linke Aktionen und AktivistInnen zu bekommen.
Andreas Hackmann stammt aus der Nähe von Bremen, wurde bereits 1983 mit 14 Jahren Skinhead, kam dadurch Mitte der Achtziger in Kontakt mit Neonazis. Seine Karriere in der Neonazi-Szene begann im August 1990 als er nach Berlin in ein von Nazis besetztes Haus zog, wo er bald Pressesprecher wurde. "Ein neuer Nationalsozialismus ist das Einzige, was ich mir vorstellen kann", sagte er in einem Interview. Hacki fiel hier durch besondere Brutalität auf. Ein Mitbewohner über ihn: "Mehrmals die Woche zog er zum Bahnhof Lichtenberg Ausländer zusammenschlagen...". In Hackis Jargon hieß das "...den Bahnhof säubern..." oder "...Zigaretten holen...", weil er den vietnamesischen Zigarettenhändlern ihre Ware abnahm, nachdem er sie blutig geschlagen hatte. "Einmal brachte er eine linke Hausbesetzerin aus der Mainzer Straße angeschleppt. Er fesselte sie an einen Stuhl und begann damit, sie zu verhören... Ab und an brachte er Frauen mit, wenn sie sich wehrten, mit ihm zu schlafen, zwang er sie, wenigstens seine Wohnung sauberzumachen...". Er nahm an Wehrsportübungen teil und schoss mit Luftgewehren auf linke DemonstrantInnen. 1992 wurde Hacki wegen schweren Raubüberfalls und Körperverletzung zu vierzehn Monaten auf Bewährung verurteilt. Danach zog er zunächst nach Oldenburg und schließlich Ende 1992 zurück zu seinen Eltern nach Syke, in der Nähe von Bremen. Damals hatte er sich nach eigenen Aussagen von der rechten Szene "und teilweise auch von den rechten Ideen" gelöst. Die Realität will allerdings nicht so recht zu dieser Aussage passen. Im Januar 1993 beteiligte er sich an einer Schlägerei gegen Punks und im Mai 1993 war er als Haupttäter an einem der brutalsten Überfälle der letzten fünfzehn Jahre im Bremer Raum beteiligt:
Für diese Taten wurde er im März 1994 wegen gefährlicher Körperverletzung zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt. Dort verkündete er seinen angeblichen Ausstieg, wie bereits 1992. Nach zweieinhalb Jahren wurde Hacki wegen guter Führung vorzeitig aus der Haft entlassen. Danach tauchte er ab 1996 in der Punk/Oi/Ska-Szene auf, wurde dort aber bald wieder rausgeschmissen. Im gleichen Zeitraum wurde er wiederholt mit Nazis gesehen, obwohl er nach wie vor behauptete ausgestiegen zu sein. Spätestens 1999 wird dann endgültig klar, dass dieser angebliche Ausstieg nie stattgefunden hat. Hacki ist Hammerskin, nimmt an Naziaufmärschen teil, im hiesigen Raum unter anderem am 23.05.99 in Bremen-Blumenthal und am 23.06.01 in Bremen-Vegesack (hier als Ordner). Er beobachtet linke Demos und fotografiert deren TeilnehmerInnen. Er bildet mit anderen Nazis eine sogenannte Anti-Antifa-Gruppe, die gezielt versucht, Informationen über politische GegnerInnen zu sammeln. Diese Informationen wurden zum Beispiel im Sommer 2000 für Anschläge auf linke Zentren und Fahrzeuge genutzt. Ansonsten ist er nach wie vor Gewalttätigkeiten nicht abgeneigt. Mehrmals hat er im letzten Jahr Leute mit Messern und Schlagstöcken bedroht und einen Diskobesucher am Rembertiring zusammengeschlagen.
Ein eindeutiger Nazi muss nicht immer mit Glatze und Bomberjacke oder Seitenscheitel und Parteibuch rumrennen und ständig seine Intoleranz nach Außen tragen. Wie das Beispiel Hacki zeigt, kann er auch offen, stark an Subkulturen orientiert sein und im Autonomen- und HipHopper-Outfit rumrennen. Aber bekanntermaßen kommt es auf den Inhalt an. Aufgrund seiner Anti-Antifa- und sonstigen politischen Aktivitäten empfehlen wir noch einmal ausdrücklich, Gespräche mit ihm zu meiden, Unwissende über ihn aufzuklären und - falls möglich - ihn aus den Locations zu entfernen. Wir sind der Meinung, dass solchen Leuten eindeutig gezeigt werden muss, dass ihre Meinung nicht akzeptiert ist und sie sich nicht wie ein Fisch im Wasser im Umfeld von fortschrittlichen Subkulturen bewegen können. Zum Schluss soll nochmal Hacki zu Wort kommen: Wir sind natürlich für alle Informationen über Hackmann dankbar. Was sind eigentlich "Freie Nationalisten" |
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